“Wollen wir Leben finanzieren?

Leben finanzieren funktioniert nur mit einem anderen Wertesystem. Nicht mit einseitigem Blick auf willkürlich bewertete Leistung, sondern mit umfassendem Blick auf die Konsequenzen der erbrachten Leistung. 

Dazu passt ein Grundeinkommen. Machbare Modellvorschläge gibt es genug. Die Summe muss dann auf jeden Fall wirklich Leben ermöglichen. Alles darunter ist Etikettenschwindel.”

So endet der erste Teil dieses Artikels. Hier im zweiten Teil geht es nun um die Arbeitsbereitschaft. 

Fleißig oder Faul?

Dass ein Grundeinkommen nicht finanzierbar sei, ist ja nicht das einzige Lieblingsargument der Gegner.innen. Ein weiteres beliebtes Argument ist die Unterstellung, zu viele würden einfach nichts mehr arbeiten und faul in der Hängematte hängen. Die sind doch auch alle selber schuld, wenn sie arm sind, oder? 

Faul oder frei? 

Armut ist kein Mangel an Charakter, sondern ein Mangel an Geld. Der niederländische Historiker Rutger Bregmann spricht mir in seinem Ted-Talk aus dem Herzen. Er nennt die wahren Ursachen für Armut und beschreibt, wie man sie abschaffen kann. 

Auch Michael Bohmeyer findet passende Worte, wenn er schreibt: “In den Industriegesellschaften gilt Fleiß als große Tugend. Sein Gegenspieler, die Faulheit, wird geächtet und sanktioniert. Doch ist Faulheit wirklich eine charakterliche Schwäche, der man nur mit Zuckerbrot und Peitsche beikommen kann?”

Da beide bereits deutlich das beschreiben, worum es mir geht, verlinke ich hier den Blog-Artikel von Michael, in dem du auch Rutgers Ted-Talk sehen kannst (Englisch mit deutschen Untertiteln).  

Arbeit oder Arbeit? 

Persönlich bin ich davon überzeugt, dass die allermeisten Menschen von Natur aus gerne arbeiten. Sie nutzen Arbeit auch zum Pflegen sozialer Kontakte und setzen ihre Fähigkeiten gerne ein für einen sinnvollen Beitrag zum Allgemeinwohl. Was man auch Bruttonationalglück nennen kann.

Das wird bestätigt durch die Erfahrungs-Berichte, die der Verein Mein Grundeinkommen gesammelt hat. Die Frage ist: Welche Einstellung zur Arbeit wird gefördert von dem System, in dem wir leben? Was wird blockiert? Ist der Weg für Eigeninitiative wirklich frei? 

Kontrolle oder Kooperation? 

Ich sag´s jetzt mal absichtlich verallgemeinernd … die meisten von uns erleben irgendwann, dass die Bürokratie der Eigeninitiative gerne dicke, fette Steine in den Weg legt. Ihr zentrales Anliegen ist es nun mal, die Kontrolle zu behalten. 

Hätten wir ein System der Kooperation, wäre auch unsere Arbeitswelt eine andere. Dann gäbe es auch weniger entfremdete, zerstörerische Arbeitsplätze und mehr sinnvolle, aufbauende Tätigkeiten. Davon bin ich überzeugt.  

Welche Basis wählen wir? 

Deshalb arbeite ich für eine gesellschaftliche Basis, mit der Wohlstand für alle gedeihen kann. Das würde auch das Bruttonationalglück deutlich erhöhen. Das Grundeinkommen ist ein Baustein dafür.

Profit oder Glück  

Was sollte die Grundlage für politische Entscheidungen sein? Profit oder Glück?

 

**********************************

Und mehr Geldglück:

Wenn dir einige Ideen gefallen, teile den Artikel gerne! 

Auch Kommentare sind sehr willkommen – und Unterstützung für Glückskunst mit Spenden

Für weitere Facetten zum Geldglück findest du die Specials hier. 

Hier kannst du alles kennen lernen – die Glücksportionen und den Taktilen Wohlstand.

Und hier erreichst du mich: amrita@glueckskunst.de oder 030 219 83 509

 

Ich wünsche dir viele glückliche Momente mit Geld! 

 

 

 

 

 

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
Siehe alle Beiträge
0
Ich würde mich über Deinen Kommentar freuen!x
()
x