Kleine Berührung

Dieser Beitrag gehört zur Aktion #beruehrdichgluecklich. Sie lief vom 02. Februar bis zum 20. März 2021. Denn der 20. März ist der Internationale Tag des Glücks – den feiern wir mit vielen kleinen, glücklich machenden Berührungen.

Weil Glücksgefühle das ganze Jahr über gut tun, läuft diese Aktion weiter -

gönne dir Kleine Berührungen zwischendurch, die auch in der Öffentlichkeit möglich und unauffällig sind. Kurze Berührungssequenzen für zu Hause oder im geschützten Raum. Behagliche Berührungen für die Zeit morgens zwischen Aufwachen und Aufstehen oder abends zwischen Hinlegen und Einschlafen. 

Jeden Freitag eine Neue

Bis zum 20. März 21 sammelten sich hier 7 Kleine Berührungen mit Anleitung. Jeden Freitag gab es eine neue Kleine Berührung für dich. Jetzt stehen sie dir jeden Tag zur Verfügung. Du bist herzlich eingeladen mitzumachen.

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Übersicht

Diese Kleinen Berührungen sind hier beschrieben – Neueste zuerst.

Hand in Hand mit mit dir kannst du an jedem Ort Berührungsglück genießen. 

Im Bett … beginnst und beendest du deinen Tag. Mit Berührung aktivierst und entspannst du dich dafür. 

Kopf entlasten – Wir nehmen dem Kopf seine Last und geben ihm Leichtigkeit. 

Duschen – Mit dem nährenden Fokus geben wir unserer Körperpflege eine tiefere Qualität. 

Füße Wertschätzen – Danke deinen Füßen dafür, dass sie dich ein ganzes Leben lang tragen.

Nebenher berühren – Eine Auswahl an Kleinen Berührungen für unterwegs und zu Hause. 

Umarmung – Mit diesem Tipp wird das Verschränken der Arme zu einer schützenden Umarmung.  

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Freitag, 19.03.2021 - Hand in Hand - Kleine Berührung 7 (KB 7)

Hand in Hand 

Diese Kleine Berührung ist geeignet für überall – es gibt für jeden Ort die passende Variante.

So wirkt es:

Deine Hände hast du immer und überall bei dir. Natürlich trifft das auch auf deinen ganzen Körper zu. Aber nur deine Hände hast du fast überall frei und griffbereit. Nutze es – und berühr dich glücklich. 

So geht es: 

In der Öffentlichkeit kannst du …

… mit deinen Händen spielen. Während du mit jemandem sprichst oder auf etwas wartest, wird es nicht auffallen, wenn du Gesten machst. Ob du eine deiner Hände auf die andere legst, oder die Finger ineinander verschränkst – du spürst deine Haut und ihre Lebendigkeit gibt dir Kraft. 

… Dinge berühren. Einen Kaffeebecher bewusst umgreifen, seine Wärme spüren und seine Struktur. So tun, als ob du dich abstützt, deine Hand an einen Baum legen und die rauhe Rinde fühlen. Die Glätte eines Fahrscheines wahrnehmen, wenn du ihn vor der Fahrt abstempelst. Geldscheine und Münzen bewusst berühren und mit Freundlichkeit weiter geben. Übrigens hat Bundesbankvorstand  Johannes Beermann darauf hingewiesen, dass die Gefahr einer Ansteckung mit dem C-Virus über Bargeld äußerst gering ist.

Für Outdoor-Berührungen: Nutze Handdesinfektion und jede Möglichkeit zum gründlichen Händewaschen. Wenn du dich trotzdem unsicher fühlst, lass es und berühre im geschützten Raum.

Zu Hause oder im geschützten Raum

… kannst du das gleiche tun – und noch mehr. Denn hier kannst du dir auch mal die Zeit nehmen, jeden deiner Finger nacheinander mit den Fingern der anderen Hand zu umschließen. Du hüllst die Finger ein in eine Art liebevolle “Umarmung”. (Umfingerung würde vielleicht doch ein bisschen sehr avantgardistisch klingen, oder?) Während die vier Finger der anderen Hand einen Finger nach dem anderen umschließen, kannst du mit dem Daumen den Knöchel am Handrücken umkreisen. 

… kannst du sanft und liebevoll die zarten “Schwimmhäute” zwischen deinen Fingern mit Daumen und Zeigefinger umfassen und ausstreichen. Fühlt sich seeeehr gut an!

— Zusätzlich kannst du zu Hause schöne Dinge zum Berühren bereit halten. Weiche Stoffe, kühle Steine, ein Tablett voll Sand, Murmeln. Du kannst einmal Alltagsgegenstände wie Löffel, Gabeln, Bücher, Handtücher betasten, als wären sie ganz neu für dich. Wie ein Kind, das so etwas zum ersten Mal in der Hand hält. 

Alle diese Berührungen machst du, solange es sich gut anfühlt. Das kann eine Minute sein oder Zehn … entdecke deine taktile Welt ganz neu.

So wirkt es innen:

Du gibst deinen Händen eine tiefere Art von Beachtung und Wertschätzung. Deine Füße tragen dich den ganzen Tag durch deine Welt – deine Hände machen sie dir begreiflich. Je bewusster du deine Welt begreifst, umso mehr kannst du ihre Schönheit entdecken und schätzen. Lass dich berührt sein. 

Eine große Portion greifbares Glück ...

… mit abwechslungreichen Strukturen wünsche ich dir! Erzähle uns gerne in den Kommentaren, wie es dir mit deinen Händen geht.

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Freitag, 12.03.2021 - Im Bett - Kleine Berührung 6 (KB 6)

Im Bett

Diese Kleine Berührung ist geeignet für ein Bett oder eine andere Liegestatt – zu Hause oder in einen geschützten Raum. Jetzt wird es hyggelig.

So wirkt es:

Die Zeit morgens zwischen Aufwachen und Aufstehen oder abends zwischen Hinlegen und Einschlafen ist bestens geeignet für nährende Berührungen. Mit ihnen kannst du deinen Tag auf wohlige Weise beginnen und behaglich beenden. Die Berührung lässt dich bei dir ankommen und gibt dir eine Portion Selbst-Sicherheit. 

So geht es: 

In der Rückenlage kannst du …

… ein Bein ausstrecken und das andere anwinkeln. Dabei legst du die Wölbung der Fußsohle des angewinkelten Beins an die Rundung des Knies beim ausgestreckten Bein. Passt genau und fühlt sich so gut an! 

… deine Hände eine Weile auf Bauch und Herz legen – das bringt dich zu dir
… deine Hände an die Schläfen legen – das entspannt den Kopf 
… deine Kopfhaut massieren und leicht an deinen Haaren ziehen – das erfrischt 
… deine Hände an deine Wangen legen – auch im Liegen warm und tröstlich

… deine Hände aneinander reiben, bis sie warm sind und dann sanft über die Augen legen. Dein Handballen ruht auf den Wangenknochen und deine Finger auf der Stirn. Deine Augen spüren die Wärme deiner Handflächen, aber nicht die Hände selbst. Denn man darf niemals Druck auf die Augen ausüben! 

In der Seitenlage kannst du …

… eine Hand an deine Wange legen und die andere an deine Hüfte. Mal angenommen, du liegst auf deiner rechten Seite – dann legst du die rechte Hand zwischen Wange und Kissen und die linke Hand zwischen Hüfte und Zudecke.

… die Zehen des linken, oben liegenden Beines in die Kniekehle des rechten Beines schmiegen. 

Alle diese Berührungen machst du, solange es sich gut anfühlt. Das kann eine Minute sein oder Zehn … und Abends kann es auch sein, du gleitest mit ihnen genussvoll in den Schlaf.

Morgens ist es besser, du nutzt die Schlummertaste, falls du zum Wieder-Einschlafen neigst.  

So wirkt es innen:

Du spürst bei all diesen Berührungen, wie nach einer Weile die Wärme deiner Hände (oder Füße) in deine Haut einsickert. Das entspannt und kann ein Gefühl von Geliebt-Sein auslösen. Deine Selbstliebe wird greifbar.  

Diese Berühr-Rituale helfen dir auch, den Tag achtsam zu beginnen und zu beenden. Sie bringen dich zu dir, machen mir deinen Körper und seine Segnungen bewusst. Außerdem fühlt es sich einfach gut an. 

Eine wohlige Bett-Zeit für dich ...

… wünsche ich dir! Erzähle uns gerne in den Kommentaren, ob sich für dich etwas verändert hat und ob dein Bett ein Wohlfühl-Ort für dich ist. 

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Freitag, 05.03.2021 - Kopf entlasten - Kleine Berührung 5 (KB 5)

Kopf entlasten

Diese Kleine Berührung ist geeignet für zu Hause oder einen geschützten Raum. Mir ihr nehmen wir dem Kopf seine Last und geben ihm Leichtigkeit. 

So wirkt es:

Ist dir schon mal aufgefallen, wie viele Sprichwörter zum Kopf etwas Anstrengendes beschreiben? 

Anstatt den Kopf zu verlieren, ihn in den Sand zu stecken oder hinter einem Brett zu verschanzen, tun wir dem Kopf etwas Gutes und entlasten ihn. Natürlich mit unserem bewährten Weg der nährenden Selbst-Berührung. 

So geht es: 

Den Kopf ablegen: 
Dazu setzt du dich so hin, dass du die Ellbogen abstützen kannst. Deine Hände nutzt du so, dass die ganze Handfläche den Kopf berührt. Tu es ganz ruhig, ohne Bewegung und für ein bis fünf Minuten. So kannst du am Besten spüren, wie dein Kopf sich entspannt. 

Dann kannst du das Kinn in die Hände stützen,

die Stirn in die Hände legen

oder mit deinen Händen die Schläfen umfassen. 

Wenn du an einem Tisch sitzt, kannst du auch die Stirn sanft auf dem Tisch ablegen und deine Hände eine Weile auf Hinterkopf und Nacken ruhen lassen. Etwas Weiches als Unterlage tut der Stirn gut. 

Den Kopf streichen:
Auch dazu nutzt du die ganzen Handflächen und streichst mit langsamen Bewegungen.

Lege deine Hände vorne an die Stirn und streiche langsam nach hinten über den Hinterkopf bis zum Nacken. 

Streiche von den Seiten nach hinter zur Kopfmitte. Wenn du Haare hast, öffne die Finger und greife leicht in die Haare, während du die Hände bewegst. Wenn du keine Haare auf dem Kopf hast, genieße das Gefühl deiner Hände auf der Kopfhaut. 

Gilt für alle Tipps:

Wenn du anfängst zu gähnen, genieße es. Gähnen entspannt die Gesichtsmuskeln, befeuchtet die Augen und sollte nie unterdrückt werden. 

Mit diesen Berührungen gibst du deinem Kopf und deinem Denken liebevolle Aufmerksamkeit und Zuwendung. So kann der Verstand einmal abschalten und entspannen.

Einen freien Kopf und viel Entspannung ...

… wünsche ich dir! Hast du jetzt wieder genug Flausen im Kopf, um vergnügt zu sein? Erzähle uns gerne in den Kommentaren, ob sich für dich etwas verändert hat und wie du jetzt tust, wonach dir der Kopf steht.

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Freitag, 26.02.2021 - Duschen - Kleine Berührung 4 (KB 4)

Duschen

Diese Kleine Berührung ist geeignet für das Badezimmer oder eine Freiluftdusche. Mir ihr geben wir unserer Körperpflege eine tiefere Qualität. 

So wirkt es:

Wenn wir duschen, sind wir oft mit unseren Gedanken ganz woanders. Dadurch verpassen wir eine gute Gelegenheit der Verbindung mit uns selbst. Wie fühlt sich Duschen an, wenn du mit deiner Aufmerksamkeit vollständig bei dem bist, was du gerade tust? Du kannst es ausprobieren.

Der Vorteil ist, dass du keine Extra-Zeit brauchst. Du duscht ja sowieso. Doch wenn du deinen Fokus wechselst, verwandelt sich deine Dusche in ein Spa-Erlebnis mit Wassermassage. 

So geht es: 

Du duscht so, wie du es gewohnt bist – bleibst jedoch mit deiner Aufmerksamkeit die ganze Zeit voll dabei. Als würdest du es zum ersten Mal tun. Du kannst auch ein filmisches Spiel daraus machen. Dann stellst du dir vor, du wärst ein Außerirdischer, der sich in diesen Körper gebeamt hat. Und jetzt erforschst du, wieviel Genuss du hervorlocken kannst. 

Spüre genau hin, wenn du dich einseifst, wie sich jede Stelle deines Körpers anfühlt.  Wo sind Kurven, wo Längen? Wo ist die Haut glatt, wo hast du Haare? Wie fein ist der Schaum, der sich bildet und wie fühlt er sich an auf deiner Haut?

Wie oft hast du bisher bewusst darauf geachtet, wie sich der Strahl deines Duschkopfes in der Kniekehle anfühlt? An den Fußsohlen? Auf dem Bauch? Welche Wassertemperatur mag dein Körper am liebsten? 

Bleibe drei Sekunden stehen, wenn du das Wasser abgedreht hast und spüre bewusst, wie es an deinem Körper herunterläuft … in lauter kleinen, perlenden Tropfen. Beobachte es auch mit den Augen, sieh es dir genau an. 

Wie fühlt es sich an, wenn du diese Tropfen zuerst mit der Hand ausstreichst statt mit den Handtuch? 

Das Abtrocknen kannst du in eine Frotteemassage verwandeln. Auch dafür brauchst du bloß deine ganze Aufmerksamkeit in dein Tun zu geben. Achte genau darauf, welche Körperstelle welche Berührung mag … hast du schon einmal mit deinem Handtuch sachte deine Ellbeuge verwöhnt? 

Wenn du abgetrocknet bist, kannst du dir 50 Sekunden Zeit nehmen für eine Hautmahlzeit und jeden Zentimeter deiner Haut berührend nähren. 

Cremst du dich ein nach dem Duschen? Dann kannst du auch hier jede Stelle deiner Haut, jeden Körperteil bewusst mit Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Liebe beschenken. 

Viel Spaß beim Duschen und der Pflege deines Körpers ...

… wünsche ich dir! Erzähle uns gerne in den Kommentaren, ob sich für dich etwas verändert hat und wie du dein Duscherlebnis gestaltest. 

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Freitag, 19.02.2021 - Füße wertschätzen - Kleine Berührung 3 (KB 3)

Füße wertschätzen

Diese Kleine Berührung ist geeignet für zu Hause oder einen geschützten Raum. 

Mir ihr geben wir unseren Füßen Wertschätzung dafür, dass sie uns ein ganzes Leben lang tragen. Das haben sie verdient, wahr?

So wirkt es:

Unsere Füße sind den ganzen Tag eingesperrt. In Strümpfen und Schuhen. Zu wieviel Prozent achtest du beim Kauf von Strümpfen und Schuhen auf den optischen Schick – und wieviel auf die Bedürfnisse deiner Füße und deiner Wirbelsäule? 

Auch wenn du hier Kompromisse eingehst, kannst du für einen Ausgleich sorgen. Du kannst viel barfuss gehen, Barfußschuhe ausprobieren oder zwischendurch vom Fersengang zum Ballengang wechseln. Zu Hause freuen sich deine Füße über freie Bewegungen – und über nährende Berührung. Damit können deine Füße entspannen und sich erholen. Sie bekommen deine Wertschätzung hautnah zu spüren. 

So geht es: 

Nimm dir ein bisschen Zeit. Beim allerersten Mal dürfen es gerne fünf Minuten sein – zum Experimentieren und Ausprobieren. Wenn du Übung hast, reichen auch eine oder zwei Minuten. Das beste Zeitmaß: Solange es dir Spaß macht. 

Setze dich bequem hin. In der Ausgangsposition stehen die Füße parallel auf dem Boden, der Rücken ist gerade und dein Körper locker. Du trägst Strümpfe oder bist barfuß.

Lege ein Bein über das Knie des anderen, so hast du den Fuß bequem in Reichweite.  Achte darauf, dass der am Boden stehende Fuß warm bleibt und dein Rücken eine gesunde Haltung beibehält. 

Nehmen wir an, du legst das rechte Fußgelenk auf dem linken Knie ab. Dann nimm den Fuß in beide Hände und halte ihn. Du kannst die linke Hand so an die Fußsohle legen, dass deine Fingerspitzen genau an den Zehenenden liegen. Der Handballen passt wahrscheinlich genau in die Fußwölbung und das Handgelenk liegt unter der Ferse. Mit der rechten Hand bedeckst du die Oberseite des Fußes. Deine Fingerspitzen liegen an den Zehen, die Handfläche am Rist. Zwischen den Händen liegt warm eingehüllt der Fuß und freut sich, dass er beachtet und gewürdigt wird. 

Natürlich kannst du die Handhaltungen auch variieren, so wie es für dich angenehm ist. Nach deinem Zeitmaß wechselst du die Seite und legst das linke Fußgelenk auf das rechte Knie. So bekommt auch der andere Fuß, was ihm gut tut. 

So wirkt es innen:

Ganz bewusst empfehle ich hier keine bewegte Fußmassage. Sie kommt bei anderer Gelegenheit an die Reihe. Die Füße lieben es durchaus, gestreichelt und geknetet zu werden. Nur transportiert das eine andere Einstellung. 

Beim bewegten Massieren sind wir mehr im Tun. Das Stille Halten ist ebenfalls ein Massagegriff. Mit ihm konzentrieren wir uns mehr auf das Innehalten und genaue Hinspüren. Langsamkeit führt somit zu Intensität und Intimität. Du nimmst viel stärker wahr, wie deine Füße sich anfühlen. Gleichzeitig beobachtest du, was im ganzen Körper an Sensationen vor sich geht. Diese Aufmerksamkeit stärkt die Vertrautheit zwischen dir und deinem Körper. 

Viel Spaß beim Füße wertschätzen ...

… wünsche ich dir! Erzähle uns gerne in den Kommentaren, wie sich deine Füße davor und danach anfühlen. 

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* Geschützter Raum:

In einem geschützten Raum bist du sicher, du wirst nicht gestört und die Einrichtung erlaubt dir deine Berührungen. Das kann außer deinem Zuhause dein Büro sein, ein Hotelzimmer oder der Garten einer Freundes. Jeder Raum, in dem du sicher und ungehindert nährende Berührung praktizieren kannst.  

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Freitag, 12.02.2021 - Nebenher berühren - Kleine Berührung 2 (KB 2)

Nebenher Berühren

Es gibt im Verlauf eines Tages Situationen, in denen Berührung sich ergibt. An vielen Orten kannst du die Situation und kleine Pausen nutzen, um dich nährend zu berühren.

Ich nenne es nebenher, weil du dafür keine Extra-Zeit brauchst. Du brauchst nur die Aufmerksamkeit für Berührung. Statt wie gewohnt deinen Fokus auf dem Handy, der Arbeit oder anderen Gewohnheiten zu lassen, legst du ihn für eine kurze Zeit auf die Berührung. Hier ein paar Beispiele:

In der Öffentlichkeit

Situation draußen mit Jacke

Du bist draußen und trägst eine Jacke oder einen Mantel mit Taschen. Wer die Hände in die Taschen steckt, macht dabei meistens eine lockere Faust. Beim Berühren machst du es anders – lege deine Hände in der Tasche flach dort an, wo die Tasche anliegt. Bei einer kurzen Jacke kann das der Bauch sein, bei einem längeren Mantel die Hüfte. Spüre durch die Stoffschichten, wie die Wärme deiner Hände nach einer Weile deine Haut erreicht. 

Situation im Sitzen

Du sitzt – zum Beispiel in der S-Bahn. Im Auto gilt meine Empfehlung natürlich nur für die Momente, in denen du die Hände auch frei hast – wie an einer roten Ampel oder im Stau stehend. Im Konzert oder Kino geht es auch. Lege eine Hand oder beide Hände flach und entspannt auf deine Oberschenkel. Spüre durch die Stoffschichten, wie die Wärme deiner Hände nach einer Weile deine Haut erreicht. 

Gut geeignet ist diese Variante auch bei Treffen, bei denen ihr an einem Tisch sitzt. Wenn du es nur eine kurze Zeit machst, fällt es nicht auf, wenn du beide Hände unter dem Tisch auf deine Beine legst.  

Eine weitere Variante ist, dich nur mit einer Hand zu berühren. Die andere kann dann die Kaffeetasse halten oder Ähnliches. Dann fällt dein Selbst-Berühren noch weniger auf. 

Umarmen

Die Kleine Berührung Nr. 1 kannst du ebenfalls anwenden – die Beschreibung ist hier. 

Zu Hause oder im geschützten Raum*

Situation im Sitzen

Deine Beine berühren kannst du auch zu Hause – ob du beim Essen sitzt, vor dem Fernseher oder in einer Pause: Lege eine Hand oder beide flach und entspannt auf deine Oberschenkel. Spüre durch die Stoffschichten, wie die Wärme deiner Hände nach einer Weile deine Haut erreicht. 

Auch im Sitzen – Kinnstütze

Setz dich so hin, dass du deine Ellbogen aufstützen kannst – auf eine Tischplatte oder deine Knie. Lege dann deine Hände an die Wangen und spüre, wie gut sich die Haut deiner Hände an deinem Gesicht anfühlt. Vielleicht entspannen sich sogar nach einer Weile deine Kiefermuskeln.

Alle Berührungen in Gesichtsnähe oder im Gesicht empfehlen sich zur Zeit nicht für draußen. Mache sie besser zu Hause bzw. im geschützten Raum und am allerbesten mit frisch gewaschenen Händen.  

Kopf berühren

Variante 1: Nimm beide Hände hinter den Kopf und verschränke dort die Finger ineinander. Lege die verschränkten Hände an deinen Hinterkopf, so dass die Daumen am Übergang vom Nacken zum Kopf liegen. Damit berührst du Kopf und Haare und gleichzeitig dehnst du Arme und Schultern. Super geeignet für eine Pause zwischen Arbeiten am Computer oder Schreibtisch. 

Variante 2 geht im Sitzen oder Liegen:

Stütze die Ellbogen auf und lege deine Handflächen an deine Schläfen. Die Daumen zeigen zum Hinterkopf und die andern Finger oben zur Kopfmitte. Diese Handposition lässt das Denkkarussell ein wenig langsamer fahren. Es geht auch ohne Aufstützen, beansprucht dann jedoch die Armmuskeln intensiv. 

Auch im Liegen kannst du sehr gut deine Handflächen eine Zeitlang an die Schläfen legen. Morgens zwischen Aufwachen und Aufstehen, Abends zwischen Hinlegen und Einschlafen. 

* Geschützter Raum:

In einem geschützten Raum bist du sicher, du wirst nicht gestört und die Einrichtung erlaubt dir deine Berührungen. Das kann außer deinem Zuhause dein Büro sein, ein Hotelzimmer oder der Garten einer Freundes. Jeder Raum, in dem du sicher und ungehindert nährende Berührung praktizieren kannst.  

Viel Freude beim Experimentieren und Ausprobieren ...

… wünsche ich dir!

Ich bin sicher, dass du dabei noch viele weitere Möglichkeiten entdeckst. Und freue mich sehr, wenn du sie in den Kommentaren teilst. 

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Freitag, 05.02.2021 - Umarmung - Kleine Berührung 1 (KB 1)

Umarmung

Diese Kleine Berührung ist geeignet für die Öffentlichkeit und für zu Hause.

Wir verschränken oft unsere Arme – diese Haltung ist dir sicher bekannt. Mit einer minimalen Veränderung wird diese Schutzhaltung zu einer schützenden Umarmung.   

So geht es:

Bei verschränkten Armen hast du zum Beispiel die rechte Hand um den Oberarm des linken Arms gelegt, kurz oberhalb der Ellbeuge. Die linke Hand liegt mit dem Handrücken zur Ellbeuge des rechten Arms. Es braucht nur eine kleine Verschiebung deines Fokus, damit eine nährende Berührung daraus wird. 

Du lässt die rechte Hand nicht mehr in der Ellbeuge ruhen, du legst sie bewusst an deine Flanke – an die Seite deines Körpers. Die andere Hand – in unserem Beispiel die linke – nimmst du vom Oberarm und lässt sie unter den Arm schlüpfen. Statt außen am Oberarm liegt sie jetzt ebenfalls an deiner Flanke. Eine minimale Veränderung in der Haltung. Eine große Veränderung für deinen Taktiken Wohlstand.

Du umarmst dich auf diese Weise selbst,  gibst dir Nähe und Zuwendung. Dabei ist es unauffällig. Die Umstehenden bemerken es sehr selten. Du kannst unbehelligt für dich sorgen. 

So wirkt es:

Die Flanken, die Seiten unseres Körpers, werden wenig berührt. Sie werden dankbar die Wärme deiner Hände aufsaugen. Es kann auch sein, dass nach einer Weile eine Welle der Erleichterung durch deinen Körper geht … ein Absinken der Schultern, ein Aufatmen oder Ausatmen, ein kleines Seufzen. Alles Zeichen dafür, dass sich etwas in dir entspannt.  

Die Gefühle von Wohlbehangen haben noch einen anderen Grund: Mit dieser Berührung gibst du dir Aufmerksamkeit, Liebe und Zuwendung. Ein Liebesbeweis mitten im normalen Leben. Gönnst du ihn dir?

Fotostrecke - Umarmung - KB 1

Wir verschränken oft unsere Arme – diese Haltung ist dir sicher bekannt.

Du lässt die rechte Hand nicht mehr in der Ellbeuge ruhen, du legst sie bewusst an deine Flanke – an die Seite deines Körpers.

Die andere Hand – in unserem Beispiel die linke – nimmst du vom Oberarm und lässt sie unter den Arm schlüpfen.

Statt außen am Oberarm liegt die rechte Hand jetzt ebenfalls an deiner Flanke.

So wie die linke Hand an deiner rechten Körper-Seite liegt.

Die schützende Umarmung. Eine minimale Veränderung in der Haltung. Eine große Veränderung für deinen Taktiken Wohlstand.

Mit diesen haben wir begonnen:
Kleine Berührungen - eine Auswahl

Wenn du draußen bist und die Hände in die Manteltaschen steckst – lege deine Hände in der Tasche flach dort an, wo die Tasche anliegt. Bei einer kurzen Jacke kann das der Bauch sein, bei einem längeren Mantel die Hüfte. Spüre durch die Stoffschichten, wie die Wärme deiner Hände nach einer Weile deine Haut erreicht. 

Wenn du in der S-Bahn sitzt oder im Auto an der roten Ampel – lege dein Handy beiseite und beide Hände flach und entspannt auf deine Oberschenkel. Spüre durch die Stoffschichten, wie die Wärme deiner Hände nach einer Weile deine Haut erreicht. 

Wenn du zu Hause bist, setz dich zwei Minuten hin. Lege deine Hände an die Wangen und spüre, wie gut sich die Haut deiner Hände an deinem Gesicht anfühlt. Vielleicht entspannen sich sogar nach einer Weile deine Kiefermuskeln.

Wenn du irgendwo ungestört bist, zupfe mit Daumen und Zeigefinger zärtlich an deinen Ohrläppchen und umfahre dann mit dem Zeigefinger die Rundung der Ohrmuschel hinter dem Ohr. 

Wenn du morgens nach dem Aufwachen oder abends vor dem Einschlafen noch eine Weile im Bett liegst, lege eine Hand auf dein Herz und die andere auf deinen Bauch. Spüre, wie die Wärme deiner Hände in deine Haut einsickert, wie du dich entspannst und ein Wohlgefühl sich in deinem ganzen Körper ausbreitet. 

Die Grund-Informationen

Falls du diesen Artikel als Erstes entdeckst hast und dich wunderst, was es mit diesen Kleinen Berührungen oder Snacks auf sich hat …

Kurz zusammen gefasst: Berührung ist für unsere menschlichen Körper wichtig wie ein Grundnahrungsmittel und köstlich wie ein Dessert. Da tun leckere Snacks zwischendurch gut und fördern die Glücksgefühle im Körper. Genau das tun wir bei dieser Aktion #beruehrdichgluecklich.

Hier kannst du dich ausführlicher zum Thema informieren: Berührungen, Kraftquellen und Glücksgefühle

Hier kannst du die Hautmahlzeit kennen und lieben lernen.

Hier findest du den Aufruf zur Aktion #beruehrdichgluecklich.

#beruehrdichgluecklich - jeden Tag

Es ist super, wenn du deine Erfahrungen mit uns allen teilst und einen Kommentar hinterlässt. 

Informierst du auch deine Lieblingsmenschen, Nachbarn und die Menschen in deinen Netzwerken? Je mehr Menschen bei der Aktion #beruehrdichgluecklich mitmachen, umso mehr können Glücksgefühle sich ausbreiten und unsere Welt freundlicher und schöner machen. 

* Das Kleingedruckte

Bitte Beachte:
Diese Anleitungen für Kleinen Berührungen kannst du schnell und ohne Aufwand machen und genießen. Dabei bist du immer selbst zuständig für dein Wohlergehen und praktizierst sie auf eigene Verantwortung. 

Bitte Beachte: 
Wenn du Kommentare und Fotos einstellst, gibst du mir damit auch die Erlaubnis, deine Texte, Fotos, Videos oder was immer du einstellst, zeitlich unbegrenzt für diese Aktion zu verwenden. Auch an anderen Orten, wie auf meiner Webseite, in meinem Newsletter (der Glückspost) und Ähnliches. Es besteht natürlich kein Rechtsanspruch auf die Verwendung deiner Beiträge, ich treffe eine Auswahl. Ich verwende sie nur im Zusammenhang mit dieser Aktion und du hilfst mit, diese Welt eine Portion glücklicher zu machen. 

Kinnstütze mal anders - die feine Berührungssequenz zum Auftanken.

Als Einstieg in die Welt des taktilen Auftankens ...

… gibt es auch die  “Kinnstütze mal anders” für dich. Einfach und alltagstauglich beschreibe ich in diesem PDF genau, wie du dich mit Berührung in Nullkommanix besser fühlst.

Es ist kostenlos. Willst du mit minimalem Aufwand Kraft und Glücksgefühle tanken?

Trage einfach hier deine Emailadresse und deinen Namen ein und es wird dir zugeschickt. In lockeren, unregelmäßigen Abständen bekommst du dann auch meine Glückspost. Mit schönen Impulsen für glückliche Momente. Oder Hinweisen zu Inspiration in Blog-Artikeln. Vielleicht auch, wenn meine Geschenkt-Seite neu bestückt ist.

Ich wünsche dir viel Glück damit! 

Für den Versand der Glückspost nutze ich den Anbieter MailChimp, der deine Daten datenschutzgerecht auf Servern in den USA verarbeitet. Mit deiner Einwilligung umfasst sind auch die Erfolgsmessung, Protokollierung der Anmeldungen und deine Widerrufsrechte. Dazugehörige Details findest du in meinen Datenschutz-Hinweisen. 

Nach der Anmeldung bekommst du eine Mail mit einem Link – klicke den bitte an. Dann wissen Mailchimp und ich, dass wirklich du selbst dich für die Glückspost angemeldet hast. Und der Datenschutz ist auch zufrieden. 

Natürlich bist du auch frei und kannst dich jederzeit mit einem Klick wieder abmelden. 

Berührung, Glücksgefühle und Kraftquellen

Gib dir die Hautmahlzeit und du hast Glücksgefühle und Kraftquelle in einem.

Auf www.glueckskunst.de erwarten dich dazu anregende Tipps, Informationen und Unterstützung. Bist du jetzt wunderfitzig / neugierig geworden?

Dieser Link bringt dich hin.

Willst du auch zu Glücksgefühlen beitragen?

So gern ich dir Glücksgelegenheiten und Kraftquellen vermittle, so freue ich mich auch, wenn Glück in meine Richtung fließt.  

Hat der Inhalt dir gefallen und dir gut getan? Dann erzähl es bitte weiter. In deinem Freundeskreis, in deiner Nachbarschaft … da, wo es passt.

Brauchst du ein schönes Geschenk für einen lieben Menschen? Passt einer der Glücksbriefe, eine kraftvolle Karte oder ein Unterstützendes Gespräch? Dann freue ich mich über deine Bestellung

Willst du einfach Freude verbreiten und beitragen, dass Glückskunst weiter gedeihen kann? Dann herzlichen Dank für deine Spende

Ich wünsche dir heute und immer viele Glücksmomente!

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