Mabon - Herbsttagundnachtgleiche - Erntedank
Aus den Blumen des Sommers wird im Herbst wärmender Tee gemacht.
Amrita Torosa
Mabon - Herbsttagundnachtgleiche - Erntedank - 22., 23. oder 24. September
So wie Lughnasad den Erntebeginn kennzeichnet, dreht sich Mabon um den Erntedank. Außerdem sind zu diesem Zeitpunkt Tag und Nacht genau gleich lang – Licht und Dunkelheit halten sich die Waage. Nur einen Tag lang. Dann übernimmt nach und nach die Dunkelheit die Herrschaft …
Bei diesem Fest geht es um Dankbarkeit und Wertschätzung für das, was wir haben. Das können materielle Werte sein oder innere Werte. Beides zählt. Hast du – im übertragenen Sinn – genug Nüsse für den Winter beisammen?
Denn ab jetzt überwiegt die Dunkelheit, sie nimmt sich Raum und bestimmt mehr und mehr den Rhythmus der Tage. Im Sommer konntest du Licht sammeln. Inneres Licht in Form von Glücksmomenten, Dankbarkeits-Augenblicken, Lebensfreude. Hast du sie im Herzen gespeichert und können sie dich gut durch den Winter bringen?
Amnritas Brief zur Herbstgleiche

Vorrat für die dunkle Zeit
Obwohl noch viele Bäume begrünt sind, sieht man zunehmend gelbe, orangene und rote Färbungen in den Baumkronen. Es wird zunehmend kühler, ein herbstlicher Hauch liegt in der Luft. Vorher war der Tag noch länger als die Nacht – jetzt stehen wir genau an der Schwelle.
Mabon, die Herbstgleiche, ist also ein Tag der Balance, gut geeignet für einen Moment des Innehaltens. Bist du gut vorbereitet auf die Dunkle Zeit? Hast du einen Vorrat für den Winter?
Danke für das Beitragsbild
Für das herbstliche Bild geht mein 💚licher Dank an Bruno Kraler und pexels
