Lughnasad - Schnitterfest

Wenn du mutig genug bist, "Lebewohl" zu sagen,
wird das Leben dich mit einem neuen "Hallo" belohnen.
Paulo Coelho
Lughnasad - Schnitterfest - Lammas - am 2. August

Die Pracht des goldenen Sommers ist noch sichtbar im goldenen Schimmer der (Weizen)Ähren und im Leuchten der Sonnenblumen. Und doch werden schon die Nächte länger, die Tage kürzer. So wie an Lichtmess das Licht nicht mehr zu übersehen ist, so macht sich jetzt zu Lughnasad die Dunkelheit unmissverständlich bemerkbar. 

Die goldenen Ähren werden gemäht und die Sonnenblumen geerntet … und das Leuchten verblasst. Jetzt beginnt die Erntezeit. Die Feldfrüchte sterben, um uns zu nähren und mit ihnen der Gott, der die Feldfrüchte verkörpert. Jetzt beginnt er seinen Gang in die Unterwelt und die Anzeichen für das nahende Ende des Sommers werden immer deutlicher.  

Da kommt man schnell auf das Thema „Abschied“. Nicht unbedingt ein Lieblingsthema – und doch ein unverzichtbarer Teil des Lebens. Wie kann man sich mit ihm anfreunden? Abschiede vielleicht sogar festlich begehen?  

Für mich ist der August nicht nur wegen Lughnasad dem Abschied gewidmet. Es gibt auch noch den Mementotag am 8.8. – jedes Jahr seit 2019.  Tipps für qualitativ hochwertige Abschiede und Infos zum Mementotag findest du in meinem Artikel Abschied-nehmen.

Amnritas Brief zu Lughnasad
Wertschätzend Abschied nehmen

Am 2. August wird Lughnasad gefeiert, Schnitterfest, Erntebeginn. Zu diesem Zeitpunkt merkt man, dass das Licht sich verabschiedet, die Tage kürzer werden und die Nächte länger. Mit dem Beginn der Ernte stirbt das Korn, um uns Menschen zu nähren.

Feiern heißt würdigen … auch Dinge, die enden, haben Wertschätzung und Anerkennung verdient. Man kann Abschiede auch positiv sehen. Ideen dazu findest du auch in Amritas Brief „Abschiedsfest“. 

Brief Abschiedsfest als PDF

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